Font »Vinodolski Zakon«

Font »Vinodolski Zakon«


Dieser Font basiert auf einer Kanzleischrift des 16. Jahrhunderts. Als Gundlage diente eine Abschrift des Gesetzeskodex von Vinodol.

Basis-Glyphenübersicht

Basis-Glyphenübersicht

Ligaturen

Der Font enthält eine große Menge an Ligaturen, ferner sind auch einige Buchstabenkombinationen als OpenTypen-Features programmiert, um den geschriebenen Text richtig darstellen zu können.
Diese bei der Texteingabe automatisch herbeigeführten Änderungen des Schriftbildes funktionieren allerdings nur in Verbindung mit Microsoft Office ab der Version 2010. In älteren MS Office Versionen sind die Ligatur-Funktionen nicht verfügbar und der eingegebene Text bleibt so, wie er ist. Allerdings kann man alle Ligaturen manuell in den Text einfügen.


Neue glagolitische Grapheme "Q", "W" und "X" im Font

Im Oktober 2011 wurde eine Vereinbarung getroffen, daß für die lateinischen Buchstaben Q, W und X neue Grapheme für die Glagolica entworfen werden sollen, so daß es keine Schwierigkeiten mehr bei der Übertragung von Text mit lateinisch geschriebenen Buchstaben in glagolitische Buchstaben gibt. Diese neuen Grapheme sind ebenfalls in den Font „Vinodolski Zakon“ eingefügt.

Neue Grapheme vinodolski_xyqw.jpg

Erstellte Schriftbeispiele

font_vinodolski_zakon_-_primjer.jpg
Menschenrechtserklärung, geschrieben mit dem Font „Vinodokski Zakon“ (PDF 5 Seiten) opca_deklaracija_ljudska_prava.jpg

Herleitung

Die Abschrift des Gesetzeskodex von Vinodol

Die geschriebenen Buchstaben, der bekannten Abschrift des „Gesetzeskodexes von Vinodol“ aus aus dem 16. Jhd. (links), weisen eine ausgesprochen moderne, westliche Formsprache auf, die sehr an Elemente der humanistischen Kursive erinnert.
Rechts im Bild zum Vergleich ein italienisches Schriftstück vom Ende des 15. Jhd..

Ausschnitt aus der Abschrift des Gesetzeskodexes von Vinodol (16. Jhd)
vinodolski2.jpg
vinodolski1.jpg
Italienisches Schriftstück vom Ende des 15. Jhd.
Italienisches Schriftstück vom Ende des 15. Jhd.


(!) Entfernen: Die geschriebenen Buchstaben des Gesetzeskodexes von Vinodol aus der bekannten Abschrift aus dem 16. Jhd., weisen eine ausgesprochen moderne, westliche Formsprache auf, die sehr an Elemente der humanistischen Kursive erinnert. Hier im Bild zum Vergleich ein italienisches Schriftstück vom Ende des 15. Jhd.

Font-Glyphen vs. historischer Schriftzeichen

Gegenüberstellung der Font-Glyphen und der Schriftzeichen aus der Abschrift des Gesetzteskodex von Vinodol
Für die Großbuchstaben wurden die allgemein bekannten Formen verwendet, da der Gesetzeskodex von Vinodol überwiegend mit Kleinbuchstaben geschrieben ist, mit nur einigen, wenigen Großbuchstaben, welche für den Font als Beispiel hätten dienen können. Die Großbuchstaben sind der Formsprache der Kleinbuchstaben so angepasst, dass sie mit diesen ein harmonisches Schriftbild ergeben.

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